Online-Backup vs. On-Premise-Backup

Wenn Online-Backup und On-Premise-Backup für ein Unternehmen verglichen werden, liegt der wichtigste Unterschied darin, wo die Backup-Infrastruktur betrieben wird und wer für deren Betrieb verantwortlich ist.

Online-Backup

Beim Online-Backup werden die Sicherungskopien über das Internet bei einem externen Anbieter gespeichert. Die Daten liegen damit außerhalb des Unternehmensnetzwerks und können bei Bedarf wiederhergestellt werden.

Vorteile:

  • Geringer eigener Hardwareaufwand: Unternehmen müssen keine umfangreiche Backup-Infrastruktur selbst anschaffen.
  • Skalierbarkeit: Der Speicherplatz kann bei wachsenden Datenmengen erweitert werden.
  • Schutz bei lokalen Schäden: Bei Brand, Diebstahl, Hardwaredefekten oder anderen Schäden am Unternehmensstandort bleiben externe Sicherungskopien grundsätzlich erhalten.
  • Weniger Wartungsaufwand: Betrieb, Wartung und teilweise auch Aktualisierung der Infrastruktur übernimmt der Dienstleister.

Nachteile:

  • Abhängigkeit von Internet und Anbieter: Für Sicherung und Wiederherstellung ist die Netzwerkverbindung relevant.
  • Laufende Kosten: Statt einer einmaligen Investition entstehen meist regelmäßige Gebühren.
  • Datenschutz: Unternehmen müssen genau prüfen, wo die Daten gespeichert werden, welche Sicherheitsmaßnahmen bestehen und welche vertraglichen Regelungen gelten.
  • Abhängigkeit vom Dienstleister: Änderungen der Preise, Leistungen oder Vertragsbedingungen können die eigene Backup-Strategie beeinflussen.
  • Wiederherstellung großer Datenmengen: Bei sehr umfangreichen Backups kann die Übertragung über das Internet zeitaufwendig sein.

On-Premise-Backup

Bei einer On-Premise-Lösung werden Backup-Systeme innerhalb der eigenen IT-Infrastruktur betrieben. Das Unternehmen besitzt und verwaltet somit die Hardware und die darauf gespeicherten Sicherungskopien selbst.

Vorteile:

  • Hohe Kontrolle: Das Unternehmen entscheidet selbst über Speicherort, Backup-Strategie und Zugriffsmöglichkeiten.
  • Schnelle Wiederherstellung: Bei einer leistungsfähigen lokalen Infrastruktur können große Datenmengen schneller wiederhergestellt werden als über eine Internetverbindung.
  • Unabhängigkeit vom externen Anbieter: Es besteht keine direkte Abhängigkeit von einem Cloud- oder Backup-Dienstleister.
  • Individuelle Konfiguration: Die Backup-Infrastruktur kann genau an die eigenen technischen Anforderungen angepasst werden.

Nachteile:

  • Hohe Investitionskosten: Server, Speichersysteme und weitere Komponenten müssen selbst angeschafft werden.
  • Wartungsaufwand: Hardware, Software, Updates und Backup-Prozesse müssen intern betreut werden.
  • Begrenzte Skalierbarkeit: Steigt das Datenvolumen stark an, muss zusätzliche Hardware bereitgestellt werden.
  • Risiko am Unternehmensstandort: Befinden sich Originaldaten und Backups am selben Standort, können beide beispielsweise durch einen Brand oder andere Schäden betroffen sein.
  • Personalbedarf: Für Betrieb, Überwachung und Fehlerbehebung werden entsprechende IT-Ressourcen benötigt.

Was ist besser?

Es gibt keine pauschal bessere Lösung. Für viele Unternehmen bietet Online-Backup Vorteile bei Flexibilität, Skalierbarkeit und geringerem Verwaltungsaufwand. On-Premise-Backup kann dagegen interessant sein, wenn maximale Kontrolle, schnelle lokale Wiederherstellung oder besondere interne Anforderungen im Vordergrund stehen.

Besonders sinnvoll kann eine Kombination aus beiden Ansätzen sein: Lokale Backups ermöglichen eine schnelle Wiederherstellung, während zusätzliche externe bzw. Online-Sicherungen vor dem Verlust der Daten am Unternehmensstandort schützen. Diese Kombination verbindet die Geschwindigkeit einer lokalen Sicherung mit der zusätzlichen Absicherung durch einen räumlich getrennten Backup-Standort.

Das Support-Ende für Windows 10

Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 beendet. Seit diesem Datum erhalten die regulär unterstützten Versionen von Windows 10 keine regulären Sicherheitsupdates, Fehlerbehebungen oder technischen Support mehr.

Computer mit Windows 10 funktionieren zwar weiterhin, sind ohne aktuelle Sicherheitsupdates jedoch einem erhöhten Risiko für Viren und Schadsoftware ausgesetzt.

Für bestimmte Windows-10-Geräte bietet Microsoft jedoch das Extended Security Updates (ESU)-Programm an. Damit können berechtigte Geräte auch nach dem Supportende weiterhin wichtige Sicherheitsupdates erhalten. Für Privatanwender kann das Consumer-ESU-Programm Windows 10 inzwischen bis zum 12. Oktober 2027 absichern. ESU ist allerdings nur als Übergangslösung gedacht und ersetzt nicht den Umstieg auf ein weiterhin unterstütztes Betriebssystem wie Windows 11.

NETPOLTE bietet die Migration von Windows 10 auf Windows 11. Die Kosten pro Computer lassen sich nicht exakt vorhersagen und hängen vom Umfang des Umzuges sowie vom Zustand und der vorhandenen Hardware ab.

Was wird bei der Migration berücksichtigt?

  • Anwendungen
  • Apps
  • Einstellungen
  • Benutzerkonten
  • Dokumente
  • Fotos
  • Musik
  • E-Mails

Besonders wichtig ist vor dem Upgrade die Überprüfung der vorhandenen Programme. Nicht jede ältere Anwendung ist automatisch mit Windows 11 kompatibel. Gegebenenfalls müssen aktuelle Versionen oder Alternativen beschafft und eingerichtet werden.

Auch Treiber, Drucker, Scanner, Peripheriegeräte und spezielle Unternehmenssoftware sollten vor der Migration auf ihre Windows-11-Kompatibilität geprüft werden.

Welche Hardware benötigt Windows 11?

Windows 11 stellt höhere Anforderungen an die Hardware als Windows 10. Ein Computer muss unter anderem folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:

  • Kompatibler 64-Bit-Prozessor mit mindestens 1 GHz und zwei oder mehr Kernen
  • Mindestens 4 GB Arbeitsspeicher
  • Mindestens 64 GB Speicherplatz
  • UEFI-Firmware mit Secure-Boot-Unterstützung
  • TPM 2.0
  • Grafikkarte mit Unterstützung für DirectX 12 oder höher und einem WDDM-2.0-Treiber

Damit ist ein einfaches Upgrade älterer Windows-10-Computer nicht immer möglich. Insbesondere der Prozessor, TPM 2.0 und Secure Boot können darüber entscheiden, ob ein Gerät offiziell für Windows 11 geeignet ist. Microsoft weist ausdrücklich darauf hin, dass der Prozessor auf der Liste der unterstützten Prozessoren stehen muss.

Ist die vorhandene Hardware nicht kompatibel, kann statt einer Migration die Anschaffung eines neuen Computers die sinnvollere Lösung sein.

Jetzt auf Windows 11 umsteigen

Da der Support für Windows 10 bereits am 14. Oktober 2025 ausgelaufen ist, sollte die Migration auf Windows 11 nicht länger aufgeschoben werden.

NETPOLTE unterstützt Sie bei der Prüfung der vorhandenen Hardware, der Planung des Umzuges und der Migration auf Windows 11. So können Anwendungen, Benutzerkonten und persönliche Daten möglichst reibungslos auf das neue System übertragen werden.

Verstaubte Lüfter – Die unterschätzte Gefahr für Ihren Computer

Verstaubter Lüfter

Ein leistungsfähiger Computer benötigt nicht nur moderne Hardware, sondern auch eine funktionierende Kühlung. Staub und Schmutz gehören zu den häufigsten Ursachen für Überhitzung, Leistungsprobleme und vorzeitigen Hardwareverschleiß. Eine regelmäßige Reinigung der Lüfter und Kühlkörper sorgt dafür, dass Ihr Computer zuverlässig, leise und effizient arbeitet.

Warum verschmutzte Lüfter problematisch sind

Lüfter transportieren die entstehende Wärme aus dem Gehäuse. Mit der Zeit lagern sich jedoch Staub, Tierhaare und andere Partikel auf den Lüfterblättern und Kühlkörpern ab. Dadurch wird der Luftstrom eingeschränkt und die Kühlleistung nimmt deutlich ab.
Die Folgen reichen von einer höheren Lautstärke bis hin zu schwerwiegenden Schäden an der Hardware.

Kann die Wärme nicht mehr ausreichend abgeführt werden, steigen die Temperaturen von Prozessor (CPU) und Grafikkarte (GPU). Moderne Systeme schützen sich zwar durch eine automatische Leistungsreduzierung (Thermal Throttling), dennoch sinkt die Geschwindigkeit des Computers spürbar.
Typische Anzeichen sind:

  • Langsame Programme
  • Ruckelnde Spiele
  • Verzögerungen bei der Bild- und Videobearbeitung
  • Hohe Gehäusetemperaturen

Wie oft sollte gereinigt werden?

Die Reinigungsintervalle hängen von der Umgebung ab:

  • Normale Wohnräume:** alle 6 bis 12 Monate
  • Haushalte mit Haustieren:** alle 3 bis 6 Monate
  • Werkstätten oder staubige Umgebungen:** alle 2 bis 3 Monate
  • Hohe Gehäusetemperaturen

Verstaubte Lüfter sind weit mehr als nur ein kosmetisches Problem. Sie können die Leistung Ihres Computers erheblich beeinträchtigen, den Stromverbrauch erhöhen und die Lebensdauer wichtiger Komponenten verkürzen. Mit einer regelmäßigen Reinigung bleibt Ihr System leise, kühl und zuverlässig – und Sie vermeiden kostspielige Reparaturen oder Hardwareausfälle.

Checkliste: Internetpräsenz einrichten

Eine professionelle Internetpräsenz besteht aus weit mehr als nur einer Webseite. Von der Auswahl der richtigen Domain über Hosting und Gestaltung bis hin zu Sicherheit, Datenschutz und Auffindbarkeit in Suchmaschinen gibt es zahlreiche Punkte zu beachten.

Diese Checkliste bietet eine praktische Orientierung für die Planung und Einrichtung einer neuen Webseite. Sie hilft dabei, wichtige technische, rechtliche und organisatorische Aspekte frühzeitig zu berücksichtigen und typische Fehler zu vermeiden.

Eine gut vorbereitete Internetpräsenz schafft Vertrauen bei Besuchern, unterstützt die Sichtbarkeit im Internet und bildet eine solide Grundlage für eine erfolgreiche digitale Präsenz.

1. Domain

  • Kurze, einprägsame Domain wählen
  • Passende Domain-Endung auswählen (.de, .com, etc.)
  • Domain bei einem seriösem Anbieter registrieren
  • Markenrechte und mögliche Namenskonflikte prüfen

2. Webhosting

  • Geeignetes Hosting-Modell wählen (Shared Hosting, VPS, Managed Hosting)
  • SSL-Zertifikat für HTTPS einrichten
  • Gute Erreichbarkeit und Leistungsfähigkeit des Servers sicherstellen
  • Regelmäßige Backups und Wiederherstellungsmöglichkeiten prüfen

3. Content Management System (CMS)

  • Geeignetes CMS auswählen (z. B. WordPress)
  • Installation und Grundkonfiguration durchführen
  • Geeignetes Theme und notwendige Erweiterungen auswählen
  • Updates und Wartung regelmäßig durchführen

4. Rechtliches

  • Impressum nach den geltenden gesetzlichen Vorgaben erstellen
  • Datenschutzerklärung gemäß DSGVO bereitstellen
  • Cookie-Hinweis mit geeignetem Consent-Banner einrichten
  • AGB und Widerrufsbelehrung bei Online-Shops berücksichtigen

5. Inhalte & Gestaltung

  • Übersichtlich strukturierte Startseite mit klarer Botschaft erstellen
  • Wichtige Bereiche wie Über uns, Leistungen und Kontakt integrieren
  • Datenschutzkonformes Kontaktformular verwenden
  • Hochwertige und verständliche Inhalte erstellen
  • Einheitliches Design und gute Benutzerführung sicherstellen

6. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

  • Technische Grundlagen optimieren (Ladezeiten, Mobilgeräte, saubere Struktur)
  • Aussagekräftige Texte mit passenden Suchbegriffen erstellen
  • Titel, Überschriften und Meta-Beschreibungen optimieren
  • Google Search Console einrichten

7. Sicherheit

  • SSL-Verschlüsselung aktivieren (HTTPS)
  • CMS, Plugins und Erweiterungen regelmäßig aktualisieren
  • Möglichst automatische Backups einrichten
  • Sichere Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden
  • Schutz vor Spam und Angriffen einrichten

8. Analyse & Monitoring

  • Datenschutzkonforme Webanalyse (z. B. Matomo)
  • Google Search Console zur Überwachung der Sichtbarkeit nutzen
  • Erreichbarkeit der Webseite überwachen (z. B. Uptime-Monitoring)
  • Fehler und technische Probleme frühzeitig erkennen

9. Barrierefreiheit (optional)

  • Aussagekräftige Alternativtexte für Bilder verwenden
  • Gute Lesbarkeit und ausreichende Kontraste gewährleisten
  • Klare Navigation und verständliche Sprache einsetzen
  • Inhalte möglichst vielen Nutzern zugänglich machen

10. E-Mail mit eigener Domain

  • EProfessionelle E-Mail-Adresse mit eigener Domain einrichten
    Beispiel: info [at] deinedomain[.]de
  • Spam-Schutz und sichere Mail-Konfiguration beachten
  • Regelmäßige Datensicherung wichtiger E-Mails sicherstellen

Eine sorgfältig geplante Internetpräsenz ist die Grundlage für einen sicheren, professionellen und erfolgreichen Auftritt im Internet.

Auch interessant: NETPOLTE ➤ Domainhandel

Seniorenhilfe

Problemlösungen, Auffrischung und Hilfe für Senioren

Computer, Internet, Mobiltelefon und Tablet – moderne Technik – sollen den Alltag erleichtern – nicht komplizierter machen.

Gerade für ältere Menschen kann der Einstieg in die digitale Welt mit Unsicherheit oder Berührungsängsten verbunden sein. Unsere Seniorenhilfe bietet deshalb verständliche, geduldige und persönliche Unterstützung – ohne Fachbegriffe und ohne Zeitdruck.

Digitale Technik verständlich kennenlernen

Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Computer, Tablet und Mobiltelefon sicher und sinnvoll im Alltag nutzen können:

  • Informationen und Antworten im Internet finden
  • E-Mails schreiben und empfangen
  • Fotos mit Familie und Freunden teilen
  • mit Angehörigen per Video telefonieren
  • Mobiltelefon und Tablet richtig einrichten und bedienen
  • Apps installieren und sinnvoll nutzen
  • Online-Angebote und digitale Dienste sicher nutzen

Sicherheit und zuverlässige Technik

Ein gut eingerichtetes und regelmäßig gepflegtes Gerät hilft, viele Probleme von Anfang an zu vermeiden. Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung, Wartung und Absicherung Ihrer Geräte und schützen sie bestmöglich vor Gefahren und Computerviren.

Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie am Computer, Tablet und Mobiltelefon verdächtige Nachrichten, Betrugsversuche und andere Gefahren erkennen und sich davor schützen können.

Die Technik muss zu Ihnen passen

Der modernste Computer, das teuerste Tablet oder das neueste Mobiltelefon ist nicht automatisch die beste Lösung. Besonders beim Einstieg gilt: Weniger ist oft mehr. Wir helfen Ihnen dabei, eine überschaubare und benutzerfreundliche Ausstattung auszuwählen, die zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

Sie bestimmen das Lerntempo

Ob Computeranfänger, Smartphone-Einsteiger oder Wiedereinsteiger: Sie entscheiden selbst, was Sie lernen möchten und welche Ziele Sie erreichen wollen. Wir begleiten Sie geduldig und verständlich – vom ersten Schritt bis zur selbstständigen Nutzung.

Unser Ziel: Sie sollen sich mit Ihrer Technik sicher fühlen und Computer, Tablet und Mobiltelefon selbstständig für die Dinge nutzen können, die Ihnen wichtig sind.

Darüber hinaus unterstützen wir auch bei technischen Problemen mit Windows-PCs und Linux-Systemen. Wir analysieren die vorhandene IT, finden passende Lösungen und achten dabei auf Sicherheit, Erweiterbarkeit und eine möglichst einfache Bedienung.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die digitale Welt einfach, sicher und verständlich zu nutzen.

Computer Hilfe – IT-Problemlösungen

Jörg Polte Computer- und Internetdienstleistungen bietet vielseitige IT-Dienstleistungen für Privatpersonen sowie für kleine Unternehmen. Für jedes IT-Problem findet NETPOLTE – EDV Service eine Lösung. Viele Probleme lassen sich meist schon im Vorfeld lösen. Unter der Rubrik IT-Problemlösungen und wertvolle Tipps finden Sie Lösungen die funktionieren und Ihr Geld wert sind.

Regelmäßiges Backup schützt vor Datenverlust

Immer komplexer werdende Schadsoftware bedroht Ihren Computer oder IT-Infrastruktur. So ist es für den Schutz wichtiger persönlicher und geschäftlicher Daten erforderlich, stets ein aktuelles Backup beziehungsweise eine Datensicherung dieser Daten zu besitzen. Im Idealfall sollte regelmäßig ein sogenanntes Image vom Rechner erstellt werden. So kann z.B. nach einem Virenbefall oder Festplattenausfall der Computer oder Laptop schnell wiedereingesetzt werden und seinen gewohnten Betrieb aufnehmen.

Als Mindestmaßnahme sollten regelmäßig die persönlichen Dateien gesichert werden. Windows bietet hierfür ab Version 7 die erforderlichen Bordmittel. Wichtig ist jedoch, dass die Datensicherung auf einem externen Datenträger erfolgt, der nach Abschluss der Sicherung vom Computer getrennt wird. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Verschlüsselungstrojaner (Ransomware) wie zum Beispiel Locky, CryptoWall, CryptoLocker, TeslaCrypt oder CTB-Locker auch das Backup verschlüsseln und damit unbrauchbar machen.

EDV Hilfe bei Computerstörungen

Plötzlich auftretende Computerstörungen können ein Hinweis darauf sein, dass Ihr Rechner mit einem Virus, Wurm oder Trojaner infiziert wurde. Solche Schadprogramme versuchen, die Kontrolle über Ihren Computer zu übernehmen und führen Befehle aus, ohne dass Sie dies bemerken. So kann Ihr Rechner beispielsweise unbemerkt Kryptowährungen schürfen, Teil eines Botnetzes werden oder bereits damit beginnen, Ihre Festplatte zu verschlüsseln.

Nach einer erfolgreichen Infektion ist ein sicherer Betrieb des Computers – insbesondere die Nutzung des Internets – in der Regel nicht mehr gewährleistet. Besonders problematisch ist, dass viele Schadprogramme weitere Schadsoftware aus dem Internet nachladen und so den Schaden zusätzlich vergrößern.

Aus diesem Grund sollte der betroffene Rechner umgehend vom Netzwerk getrennt und schnellstmöglich heruntergefahren werden. Erst nach einer gründlichen Überprüfung und Bereinigung sollte das System wieder mit dem Internet verbunden werden.

Viele Hersteller von Antivirensoftware veröffentlichen Bulletins. Diese beschreiben wie ein Schädling wieder entfernt werden kann. Das ist leider in den meisten Fällen sehr zeitintensiv und klappt auch nicht immer.

Captcha Warnung

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf eine kritische Sicherheitsgefahr im Zusammenhang mit vermeintlichen Captcha-Abfragen hinweisen.

Kriminelle nutzen derzeit gefälschte oder manipulierte Captchas, um Schadsoftware auf Computern auszuführen. Dabei werden Nutzer aufgefordert, Inhalte aus einem Captcha oder einer Webseite zu kopieren und anschließend über Windows-Taste + R, Strg + V und Enter auszuführen.

Beispiel eines Captchas – meist ist ein schlecht lesbarer Text in ein entsprechendes Feld einzugeben.

Ein seriöses Captcha dient ausschließlich der Überprüfung, ob eine Eingabe von einem Menschen stammt. Es fordert niemals dazu auf, Befehle auszuführen, Inhalte in das Windows-Ausführen-Fenster einzufügen oder Änderungen am System vorzunehmen.

Warum ist das gefährlich?

Bei dieser Betrugsmasche wird anstelle eines harmlosen Textes ein versteckter Befehl in die Zwischenablage kopiert. Wird dieser anschließend über Windows-Taste + R eingefügt und ausgeführt, kann Schadsoftware unmittelbar auf dem Computer gestartet werden.

Mögliche Folgen

Ein solches Vorgehen kann unter anderen dazu führen, dass:

  • Schadsoftware wie Trojaner oder Ransomware installiert wird,
  • Passwörter, E-Mails oder andere vertrauliche Daten ausgespäht werden,
  • der Computer oder das Benutzerkonto kompromittiert wird,
  • Daten verloren gehen oder verschlüsselt werden,
  • es zu Datenverlust, Betriebsunterbrechungen und hohem wirtschaftlichem Schaden kommt

In vielen Fällen bleibt der Angriff zunächst bzw. bemerken Betroffene den Angriff nicht sofort.

So schützen Sie sich

  • Führen Sie niemals Befehle aus, die Ihnen im Zusammenhang mit einem Captcha oder einer Webseite angezeigt werden.
  • Kopieren Sie keine Inhalte aus einem Captcha oder einer Webseite in das Ausführen-Fenster (Windows-Taste + R), die Eingabeaufforderung oder PowerShell.
  • Brechen Sie den Vorgang im Zweifel sofort ab und schließen Sie die betreffende Webseite.
  • Wenden Sie sich bei Unsicherheiten an Ihren IT-Dienstleister oder EDV-Betreuer.

Ihre Aufmerksamkeit ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz Ihrer Daten und Systeme. Bereits wenige Sekunden Vorsicht können verhindern, dass Schadsoftware installiert oder vertrauliche Informationen gestohlen werden.

Was ist wirklich gute Antivirensoftware?

Wer heute im Internet surft oder andere Dinge erledigt, benötigt in der Regel einen Virenschutz. Die erste Frage wäre, wie viel man für eine Antivirensoftware ausgeben möchte. Windows 10 bringt mit der Installation bereits den Defender mit. Dieser Virenschutz ist kostenlos und schützt den normalen, umsichtigen User ausreichend vor Malware und Virenbefall. Mit dieser Meinung steht NETPOLTE nicht alleine da. Robert O’Callahan, ehemaliger Entwickler bei Firefox, meint: „Anbieter von Antivirus-Software sind schrecklich. Kauft keine Antivirus-Software und deinstalliert sie, falls ihr schon eine habt.“ – mit Ausnahme der Antiviren-Programme von Microsoft für Windows.

Der Herr Robert O’Callahan weiß sicher, was er vor dem Rechner tut. Auch Benutzer, welche sich der möglichen Risiken bewusst sind, haben in den letzten Jahren ihr Abo für die Antivirensoftware gekündigt. Kinder hingegen sind mögliche Risiken nicht bewusst und es entsteht somit ein anderes Szenario. Hier ist aber sicher erst einmal zu hinterfragen ob Kinder mit Administratorrechten auf den Computer hantieren müssen. Auch Anwender welche mit Fragen der Sicherheit nicht „belästigt“ werden möchten setzen meist auf eine Bezahlversion. Was aber IMHO immer ausgeschlossen werden muss, sind kostenlose Virenprogramme von Drittanbietern. Diese nerven in der Regel mit ständiger Werbung und Kaufoptionen oder bieten fragwürdige Zusatzfunktionen an.

Keinen ist geholfen, wenn Fehlalarme den Arbeitsablauf stören oder nervige Nachrichten vom Virenschutz eingeblendet werden. Die Marketingabteilungen denken vielleicht das sich Ihr Produkt ständig in Erinnerung rufen muss umso auf deren Wichtigkeit hinzudeuten. Auch gibt es Virenprogramme welche ressourcenfressend und langsam sind und dadurch die Rechenleistung rauben.
Welche Antivirensoftware nun der Beste ist soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Anbieter gibt es genügend. Mit AVG, Avast, Avira, G Data, Kaspersky, Norton, Eset*, Panda, Trendmicro, McAfee, etc. ist der Markt reichhaltig. Mehrheitlich gibt es bei kommerziellen Anbietern jenseits der reinen Schutzleistung meist einen Mehrwert. Ob sinnvoll oder nicht sei dahingestellt. Am Ende zählt wie die Software im Ernstfall Malware vom Rechner fernhält.

Performante und aus der Ferne administrierbare Versionen von Antivirensoftware sind aber ihr Geld wert. Leider nur für den Businessbereich erhältlich. Auch hier ist ESET* positiv zu erwähnen. Probleme werden erkannt, bevor sie zum Ärgernis werden: Der EDV-Betreuer erhält automatisch eine Nachricht, sobald beim Kunden etwas nicht wie erwartet funktioniert. So zum Beispiel, wenn Updates fehlen oder ein Virenalarm ausgelöst wurde. 

Für weitere Fragen steht Ihnen ein Experte von NETPOLTE – EDV Service mit Rat und Tat zur Seite. Rufen Sie an oder Schreiben Sie eine E-Mail. Gerne werden wir Ihnen helfen.

Eine klare Empfehlung (Warnung) aus der Ausgabe der c`t 3/2019 welche NETPOLTE – EDV Service gerne teilt. Der McAfee Virenwächter ist nicht zu empfehlen!

*von NETPOLTE – EDV Dienstleistungen empfohlen.

Damals mit TYPO3 – Stunden voller Handarbeit

TYPO3

Es gab eine Zeit, da war das Erstellen einer Website mit TYPO3, für jemand ohne TYPO3-Expertise, eine echte Geduldsprobe. Wer damals mit dem Content-Management-System gearbeitet hat, erinnert sich wahrscheinlich noch gut daran.

Schon die Installation konnte einige Zeit in Anspruch nehmen. Danach folgte das Einrichten der Seitenstruktur, das Erstellen von Templates, TypoScript-Konfigurationen und unzähligen Einstellungen. Eine kleine Änderung an der Navigation oder am Layout bedeutete oft langes Suchen in Konfigurationsdateien und viele Testläufe.

Auch Inhalte einzupflegen war längst nicht so komfortabel wie heute. Bilder mussten bearbeitet, Texte manuell formatiert und Erweiterungen sorgfältig ausgewählt und eingerichtet werden. Nicht selten verbrachte man Stunden damit, einen kleinen Darstellungsfehler zu finden – nur um anschließend festzustellen, dass ein fehlendes Zeichen oder eine falsche Konfiguration die Ursache war.

Damals gehörte das einfach dazu. Man lernte, Fehler zu analysieren, Lösungen zu recherchieren und sich Schritt für Schritt in die Materie einzuarbeiten. Diese Erfahrung war wertvoll und hat vielen Webentwicklern ein tiefes Verständnis für den Aufbau moderner Webseiten vermittelt.

Heute sieht die Welt ganz anders aus. Moderne Entwicklungswerkzeuge, bessere Dokumentationen und vor allem Künstliche Intelligenz unterstützen viele Arbeitsschritte. Ob Codebeispiele, TypoScript-Konfigurationen, Fehlersuche oder das Verfassen von Inhalten – vieles lässt sich heute deutlich schneller erledigen.

Was früher mehrere Stunden oder sogar einen ganzen Arbeitstag in Anspruch nahm, kann heute oft in wenigen Minuten vorbereitet werden. Die eigentliche Arbeit bleibt zwar weiterhin beim Entwickler, doch KI hilft dabei, Ideen zu strukturieren, Fehler schneller zu erkennen und Routineaufgaben erheblich zu beschleunigen.

Der größte Unterschied liegt jedoch nicht darin, dass KI die Arbeit übernimmt. Sie nimmt viele zeitaufwendige Schritte ab und schafft Freiraum für das Wesentliche: gute Ideen, kreative Lösungen und die individuelle Gestaltung einer Website.

Rückblickend war die Arbeit mit TYPO3 damals eine spannende Zeit. Man musste vieles selbst herausfinden und entwickelte dabei ein solides technisches Verständnis. Heute profitieren wir von Werkzeugen, die uns deutlich effizienter arbeiten lassen – und genau darin liegt der Fortschritt.

Datensicherung: Warum sie unerlässlich ist und wie man sie richtig macht

In der digitalen Welt, in der wir leben, sind Daten zu einer der wertvollsten Ressourcen geworden. Egal, ob es sich um persönliche Erinnerungen, geschäftliche Dokumente oder wichtige Projekte handelt – der Verlust dieser Informationen kann verheerende Folgen haben. Ein Grundsatz beim Datenhandling ist die Einhaltung von Datenschutz und Datensicherheit. Daher ist eine effektive Datensicherung unerlässlich. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Bedeutung der Datensicherung und geben praktische Tipps zur Umsetzung.

Warum ist Datensicherung wichtig?

Schutz vor Datenverlust: Unvorhergesehene Ereignisse wie Hardware-Ausfälle, Diebstahl, Malware-Angriffe oder Naturkatastrophen können zu einem plötzlichen Verlust von Daten führen. Eine regelmäßige Datensicherung minimiert dieses Risiko.

Wiederherstellung nach einem Vorfall: Im Falle eines Datenverlusts ermöglicht eine Sicherung die schnelle Wiederherstellung der Informationen. So können Sie Zeit und Mühe sparen, um Ihre Daten zurückzubekommen.

Rechtliche Anforderungen: In vielen Branchen gibt es gesetzliche Vorgaben zur Datensicherung und -speicherung. Ein unzureichender Schutz kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Methoden der Datensicherung

Es gibt verschiedene Methoden, um Daten zu sichern. Hier sind einige gängige Ansätze:

1. Externe Festplatten

Eine der einfachsten Methoden ist die Verwendung einer externen Festplatte. Diese Geräte sind relativ kostengünstig und bieten viel Speicherplatz. Regelmäßige Backups auf einer externen Festplatte helfen, wichtige Daten lokal zu sichern.

2. Cloud-Speicher

Cloud-Dienste wie Google Drive, Dropbox oder OneDrive ermöglichen es, Daten online zu speichern. Der Vorteil: Zugriff von überall und Schutz vor physischen Schäden. Achten Sie darauf, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu wählen, der angemessene Sicherheitsmaßnahmen bietet.

3. Automatisierte Backups

Nutzen Sie Software, die automatisierte Backups durchführt. So müssen Sie sich nicht ständig um die Sicherung kümmern. Diese Software kann regelmäßig in festgelegten Intervallen Backups erstellen.

4. RAID-Systeme

Für Unternehmen sind RAID-Systeme (Redundant Array of Independent Disks) eine gute Option. Sie kombinieren mehrere Festplatten, um Daten redundant zu speichern. Falls eine Festplatte ausfällt, sind die Daten weiterhin zugänglich.